Rechnungen zu verschicken ist das eine. Clever zu wirtschaften etwas anderes. Hier liest du, was in der Finanzwelt wirklich relevant ist, sich bewegt und funktioniert – damit du besser und schneller handeln kannst.

Keine Nachricht ist gute Nachricht!
Das Gesetz sieht vor, dass jede nicht bestrittene Rechnung als akzeptiert gelten darf und somit vom Kunden bezahlt werden muss. Zumindest dann, wenn du ein Unternehmen in Rechnung stellst – denn bei Rechnungen an Privatpersonen gelten andere Regeln. Unternehmer müssen die betreffende Rechnung innerhalb einer angemessenen Frist beanstanden, wenn sie nicht zahlen möchten.
Was „angemessen“ genau bedeutet, ist nicht festgelegt. In der Praxis gilt jedoch eine Frist von etwa zwei Wochen nach Erhalt der Rechnung als fair, um rechtzeitig zu widersprechen (bei komplexen Rechnungen etwas länger).
Der Widerspruch kann auf unterschiedliche Weise erfolgen, z. B. per Einschreiben oder per E-Mail. In jedem Fall ist es sinnvoll, in deinen Allgemeinen Geschäftsbedingungen festzuhalten, wie und bis wann Kunden Rechnungen beanstanden können.
Soweit die Formalitäten – aber was, wenn dein Kunde deine Rechnung bestreitet?

In der Presse war zu lesen, dass jeder sechste Selbstständige aufgrund der Corona-Krise eine Insolvenz fürchtet. Wenn auch du dir Sorgen machst: Kannst du deine private Familienwohnung noch vor möglichen Gläubigern schützen? Wie regelst du das – und worauf musst du achten?

Du hast eine Bestellung bei einem Lieferanten aufgegeben und erfährst plötzlich, dass dieser insolvent gegangen ist. Was nun? Bedeutet das automatisch, dass deine Bestellung nicht mehr geliefert wird? Und was passiert, wenn dein Lieferant eine gerichtliche Reorganisation beantragt? In diesem Beitrag erklären wir, welche Schritte du unternehmen kannst und welche Rechte du hast.

Die rechtzeitige Lieferung bestellter Waren ist entscheidend für Kundenzufriedenheit und die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften. Doch innerhalb welcher Frist musst du liefern? Gelten unterschiedliche Regeln, wenn du mit Verbrauchern (B2C) oder mit anderen Unternehmen (B2B) zusammenarbeitest? Wir erklären es und geben dir praktische Tipps.

Du erhältst von einem Lieferanten eine Rechnung für eine Lieferung von vor vier Jahren. Ist das nicht schon viel zu lange her – musst du das überhaupt noch bezahlen? Wie ist die Rechtslage genau, und was hat das Gericht letztlich dazu gesagt?

Einer deiner Kunden bezahlt seine Rechnungen nicht und steckt aufgrund der anhaltenden Corona-Krise in finanziellen Schwierigkeiten. Du überlegst daher, noch schnell eine Pfändung seiner Vermögenswerte zu veranlassen. Aber: Macht das überhaupt Sinn? Und kommt nicht ohnehin wieder ein neues „Waffenstillstands“-Moratorium für Insolvenzen?
-s.jpg)
Wenn du einen großen Auftrag von einem neuen Kunden an Land ziehst, willst du natürlich sicher sein, dass korrekt bezahlt wird. Nach dem Motto „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser“ kann es sinnvoll sein, zur Sicherheit eine Anzahlung zu verlangen. Aber geht das einfach so? Gibt es Grenzen, die du beachten musst? Und warum ist es wichtig, eine Anzahlung ausdrücklich in deinen Verträgen vorzusehen?

Ein Kunde bezahlt eine kleine Rechnung nicht. Du scheust jedoch die Kosten eines Anwalts. Kannst du dann nicht selbst vor Gericht ziehen – ohne anwaltliche Vertretung? Und wie gehst du dabei konkret vor?

Ein Kunde bittet Sie, ihm Ihre Rechnung gutzuschreiben und eine neue Rechnung an sein Unternehmen zu senden. Oder jemand anderes bezahlt die Rechnung Ihres Kunden. Stimmt damit etwas nicht? Welche Punkte sollten Sie berücksichtigen?